SCHNAITER

SCHLOSS

Nach schriftlichen Überlieferungen um 1560 wohl durch Hans Georg von Gaisberg zu Schnait und Waldenstein erbaut. Konstruktive Details deuten aber auf eine Bauzeit von vor 1540  hin. Der Keller, welcher heute noch für Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt wird, könnte in Teilen vielleicht zu einem noch älteren  Gebäude gehört haben.


Die im Obergeschoß noch erhaltene Jahreszahl 1590 markiert die erste größere Umgestaltung des Gebäudes.


Es gehört zusammen mit den daneben erbauten „Neuen Schloss“ zum so-genannten „Unteren Schloss“ in Schnait. Das „Obere Schloss“, Schafhaus genannt, befindet sich in der Haldenstraße 25. Diese drei Schlösser erbten seine drei Söhne. Sohn Hans Ludwig von Gaisberg erbte das „Alte Schloss“.

  

Ende des 18. Jahrhunderts verscherbelten die Herren von Gaisberg zu Schnait ihre Schlossgüter an ortsansässige Weingärtner, so das „Alte Schloss“ an den Weingärtner und Heiligenpfleger Jakob Deiß.


Vor ca. 20 Jahren gelangte es in  den alleinigen Besitz der Familie Wöllhaf, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das schon fast unbewohnbare historische Gebäude möglichst originalgetreu zu restaurieren. Sehr gut erhalten sind insbesondere die über 400 Jahre alten  Stuckdecken und Wandmalereien.

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